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Katharina_Westdeutsche_U15

Kathi_Oli_Westdeutsche

Kathi_vsBese_Westdeutsche

Liebschendoppel_U15

Nach ihren starken Leistungen bei den Bezirksmeisterschaften Mittelrhein und dem überraschenden Einzug in die Runde der besten 24 bei den Westdeutschen Jugendmeisterschaften reiste Unterbruchs überregionales Aushängeschild Katharina Kluttig mit einigen Ambitionen zur Westdeutschen der Schüler und Schülerinnen in Ibbenbüren bei Osnabrück, doch es sollte leider nicht ihr Tag werden.

Dabei sah ein Weiterkommen aus der Gruppe auf dem Papier durchaus machbar aus, nach der Oberligaspielerin Anni Zhan (TTR 1575) war Katharina (TTR 1372) gegenüber den Mädchen-Verbandsligaspielerinnen Nina Seibt (TTR 1318) und Monika Bese (TTR 1149) für Platz zwei favorisiert. Gleich im ersten Einzel gab es dann direkt das entscheidende Spiel und Kathi war gar nicht gut drauf, gab die ersten beiden Sätze jeweils mit 5:11 an Nina Seibt ab, für sie ungewöhnlich viele einfache Fehler machten ihr dabei schwer zu schaffen. Im dritten Satz spielte sie sich die Bälle oftmals taktisch einwandfrei heraus, verfehlte jedoch zu oft den Abschluss – über den Kampf kommend und weit unter ihren spielerischen Möglichkeiten bleibend führte Katharina schließlich 9:7, verlor dann aber doch noch. Wenn man schon die Seuche am Schläger hat, dann aber auch richtig. Kathi reagierte der Situation entsprechend schlecht gelaunt, noch zwei Spiele abschenken und nach Hause fahren, das war’s, das durfte sie nicht verlieren, nicht so.

Natürlich trat sie eine gute Stunde später trotzdem zum zweiten Einzel gegen Monika Bese an, gegen die es auf einmal wieder ganz gut funktionierte. Mit guter Beinarbeit und schönen Spielzügen dominierte Katharina ihre Gegnerin und ließ dabei auch wieder den einen oder anderen Ball zum staunen sehen, streute zwar auch ein paar Fehler ein, aber die konnte sie sich dank des Klassenunterschieds locker erlauben. Nach dem Spiel ärgerte sie sich jedoch eher darüber, dass sie die Form des ersten Einzels lieber im zweiten gehabt hätte und umgekehrt, dann hätte es wohl für zwei Siege gereicht.

Im dritten Einzel gegen Anni Zhan musste Katharina nun mindestens 3:1 gewinnen, um noch weiterkommen zu können. Immer noch nicht in der Höchstform, die sie bei den Westdeutschen der Mädchen gezeigt hatte konnte sie dennoch ganz gut mit der Oberligaspielerin mitgehen, unterlag im ersten Satz knapp mit 8:11, ging im zweiten dann aber zu zwei baden. Im dritten Satz lief es wieder besser, bis 7:7 war Kathi dran, unterlag jedoch wieder 8:11. Als Coach Oli meinte, dies sei heute ihr bestes Spiel gewesen, konterte Katharina mit Eigenkritik, auch hier hatte sie schon bessere Leistungen gebracht, hätte die Tipps aus der Satzpause besser umsetzen können.

Die langsam ansteigende Formkurve sollte sie dann ins Doppel mitnehmen, gemeinsam mit Alina Frank zog Kathi nach einer überzeugenden Vorstellung mit einem 3:0 gegen Müller/Prenzler ins Achtelfinale ein. Dort bekamen die Doppel-Bezirksmeisterinnen mit Marbach/Janssen eine starke Gegnerpaarung, mit denen sie sich ein sehenswertes Spiel lieferten. Über weiche und gut gesetzte Spins kommend setzten Kluttig/Frank ihre Gegner gehörig unter Druck und trieben zwischendurch den Schiedsrichter zur Verzweiflung, unterlagen am Ende aber in vier Sätzen den Mädchen aus Kleve.

Insgesamt war die Westdeutsche der Schülerinnen nicht Kathis Turnier, nach vielen konstant starken Leistungen in jüngerer Vergangenheit traf der schwarze Tag, den wohl jeder Tischtennisspieler kennt, sie ausgerechnet hier. Bis auf ihr erstes Einzel war sie dabei gar nicht mal so schlecht gewesen, aber bei so einem Turnier kann man sich leider keinen Ausrutscher erlauben. Als kleinen Trost kann man vielleicht die Tatsache sehen, dass Katharina als Gruppenzweite im Achtelfinale auf die spätere Siegerin Zeynep Hermi, die auch Zweite bei den Mädchen wurde, getroffen wäre.

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