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Wie erwartet, sollte es am Samstagabend in unserer heimischen Turnhalle zu einem packendem Tischtennisduell der zwei Landesligisten aus Unterbruch und Porselen kommen. Immerhin standen sich Platz 3 und 4 gegenüber. Da aus dem Hinspiel im letzten Jahr einige Spiele relativ knapp verloren gingen, hatten wir uns vorgenommen, einige Dinge besser zu machen – was uns im Nachhinein auch gelingen sollte, um es schon einmal vorwegzunehmen.

Wie zur Vorwoche beim Auswärtssieg in Erkelenz gingen folgende Doppelkonstellationen an den Start: Als Doppel 1 mit Stefan/Sven bekamen wir es mit Waesch/Lentzen zu tun. Im ersten Satz konnten wir mit unserem  Angriffsspiel unseren Gegnern den Stempel aufdrücken. Im darauffolgenden Satz sollte es genau umgekehrt laufen. Im dritten Satz holten wir den knappen 12:10 Sieg und führten somit wieder. Diese Führung sollte nicht lange halten, denn wieder glichen die Gäste aus Porselen aus. Der Entscheidungssatz sollte für Stefan und mich durchweg positiv beginnen. Wir führten bereits 4:0, doch spätestens nach dem Seitenwechsel war dieser Elan teilweise verflogen. In der Verlängerung konnten wir glücklich zum 16:14 den ersten Punkt für uns entscheiden – am Ende war dieser Sieg verdient, da wir auch einige unglückliche Punkte gegen uns erleiden mussten. Parallel lief das Doppel mit Manuel/Niklas gegen Brentjes/Thönnissen. Im Prinzip herrschte ein ähnlicher Spielverlauf, jedoch mit deutlichen Vorteilen für die Gegner. Auch hier ging es in den Entscheidungssatz, wo die Porselener am Ende relativ deutlich diesen für sich entschieden. Unser Doppel 3 mit Robert/Holger hatten es gegen Offergeld/Sprenger zu Beginn deutlich einfacher. Die beiden Satzgewinne mit jeweils 11:6 sollten schon mal ein beruhigendes Polster sein. Irgendwann riss hier jedoch teilweise der Faden, so dass Satz 3 klar verloren ging. Knapp konnte man sich am Ende mit 12:10 in der Verlängerung durchsetzen. Somit führten wir bereits 2:1 nach den Eingangsdoppeln.

Der positive Trend sollte im oberen Parkkreuz erst einmal gedämpft werden. Manuel, der mit Grippe angeschlagen war, konnte den ersten Satz gegen Thönnissen gewinnen. Danach merkte man jedoch, dass er nicht viel dagegenzusetzen hatte  – 1:3 Niederlage. Niklas dürfte nun gegen den Primus der Landesliga antreten. Im ersten Satz zeigte sein Gegner Brentjes ihm erstmal die Grenzen auf. Davon ließ Niklas sich nicht beeindrucken und kam im zweiten Satz fulminant zurück. In Satz 3 hätte Niklas nach Führung diesen Satz nach Hause bringen müssen, doch wie es kommen musste, wurde dieser mit 12:10 verloren. Danach war der Bann zwar nicht gebrochen, das Spiel für sich zu entscheiden, aber Niklas‘ Gegner kam wieder besser ins Spiel – 1:3. Stefan bekam es mit Lentzen zu tun. Im Hinspiel war er noch mit 2:3 unterlegen. An diesem Tag sollte sich das schlagartig ändern. Der erste Satz ging leider noch mit 11:9 verloren. Daraufhin zündete er sein Feuerwerk und ließ seinem Gegenüber nicht einen Hauch einer Chance – 3:1. Ich (Sven) hatte ebenfalls noch eine Rechnung meinerseits offen. Leider begann es hier für mich auch nicht, wie gewünscht. Es hagelte eine ziemlich deutliche Niederlage im ersten Satz für mich. Mit den richtigen Tipps in der Satzpause sollte es nun runder im Getriebe laufen. Dennoch verlor ich Satz 3, aber anschließend setze ich die Tipps klüger um, und gewann Satz 4 und 5 mit ein wenig mehr Vorsprung. Nun sollten auch zwei Punkte unten folgen, die durch Robert gegen Sprenger und Holger gegen Offergeld komplettiert wurden. In der ersten Spielrunde führten wir somit bereits 6:3. In der zweiten Spielserie konnten nur noch Niklas gegen Thönnissen und Stefan gegen Waesch punkten. Manuel und Sven verloren ihre Spiele klar mit 3:0. Robert verlor mit 2:3 gegen Offergeld – hätte er mal weniger sein Angriffsspiel eingesetzt 😉 Holger hatte gegen Sprenger nicht mehr viel dagegen zu setzen, irgendwie fehlte ihm der Biss – 1:3. Unser Fluch ist und bleibt weiterhin das Schlussdoppel. In dieser Saison haben wir kein einziges Schlussdoppel gewonnen. Die 1:3 Niederlage von Stefan und mir gegen Brentjes/Thönnissen war in Satz 3 und 4 mir zu verdanken, da lief leider nicht mehr viel.

Trotz allem konnten wir mit dem 8:8 unentschieden natürlich gegen den Lokalrivalen aus Porselen durchaus zufrieden sein. Mit einem kritischen Blick nach dem Spiel: „Wir hätten nach einer 8:4 Führung das Spiel gewinnen müssen!“  Nächste Saison haben wir ja wieder die Chance, es zu versuchen.

Im Nachhinein möchte ich mich noch einmal für die zahlreichen Zuschauer bedanken, die den Weg in die Halle gefunden haben! Mit dieser Unterstützung macht Tischtennis Spaß!

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