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jonas_aufschlagholger_schupfsvenangrifferwartungshaltungjens_vorhandflylikeaneagleproblemejonas_h_aus_tWer die oft emotionalen und spannungsgeladenen Landesliga-Duelle in der Unterbrucher Halle kennt, sah am Samstagabend ein recht unaufgeregtes, sachliches Spiel zwischen dem ohne Nr. 2 angetretenen TTC Unterbruch und dem ebenfalls mit einem Ersatzmann angetretenen TV Düren. Um es kurz zu machen: die Erste holte ein dem Spielverlauf völlig entsprechendes und selten gefährdetes 9:5 und schiebt sich damit erstmals in dieser Saison auf Platz vier, der zu den Relegationsspielen um den Verbandsligaaufstieg berechtigt.

In den Doppeln gab es ein sehr enges Spiel zwischen Jonas Hamers/Jens Paulßen und Mathhias Sevatius/Julian Heimbach. nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand war es vor allem Jonas, der richtig Gas gab und dadurch aus Jens mitriss. 11:6 war die deutliche Antwort der Unterbrucher im vierten Satz. Im fünften ließen sie sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und siegten verdient 11:8.Sven Jansen/Robert Hanisch hatten mit Marco Heimbach/Dirk Becker eine harte Nuss zu knacken. Beide mussten aber früh feststellen, dass TT-Schläger nur bedingt zum Nüsse knacken Verwendung finden können. Die ersten beiden Sätze glichen sich: anfänglicher Rückstand, immer wieder rankommen und letztlich knapp verlieren. Nach einem 11:8 im dritten Satz keimte Hoffnung auf, aber im vierten schlichen sich wieder leichte Fehler ins Unterbrucher Spiel und der Satz ging mit 7:11 verloren.
Das dritte Doppel, Holger Köster/Niklas Schröder harmonierte wunderbar. Beide setzten vor allem ihre Rückhand ein ums andere Mal tödlich ein, platzierten vor allem die Angriffsbälle exzellent und ließen dem Dürener Doppel Lanzen/Stephanides beim 3:1-Erfolg nur wenig Chancen.

Mit dem 2:1 im Doppel lief es auch bei Jonas im einzel direkt gut. Der erste Satz gegen Marco Heimbach verief ausgeglichen, zum Schluss wurde Jonas immer stärker und gewann 11:7. Der zweiten Satz war einfach genial: Jonas zündete eine Angriffsrakete nach der nächsten und prügelte seinen chancenlosen Widersacher mit 11:1 von der Platte. Allerdings wollte marco Heimbach das nicht auf sich sitzen lassen und gab seinerseits im dritten Satz nochmal Gas. So sah man nochmals Klasse-Ballwechsel und ein knappes 12:10 für Jonas. Der für den närrisch infizierten Manuel Piepmeyer ins obere Paarkreuz nachgerückte Holger Köster gestaltete das Spiel gegen Matthias Servatius stets offen, zumal die neue Brille Holger zu mehr Durchblick verhalf. nach gewonnenem ersten Satz, wo Holger einmal mehr mit guter Rückhand und sauber gesetzten Bällen agierte, holte sich Servatius die nächsten beiden Sätze. Im vierten hielt Holger wieder dagegen und gewann 11:9. Ein offenes und spannendes Duell blieb es auch im fünften Satz, wo sich Holger von 8:10 noch auf ein 10:10 rankämpfte. Danach gab es viele knappe Bälle, ein guter Angriffsball von Holger touchiert das Netz und springt von dort knapp hinter die Platte. So fehlte ein wenig das Glück und Matthias Sevatius nutzte seine Chancen und beendete den Satz mit 13:11.

„Nurschupfer“ Robert Hanisch ging gegen Dirk Becker mit gemischten Gefühlen an die Platte, weil er wohl wusste, dass den Dürener weder das Material noch das Abwehrspiel vor Probleme stellte. Entsprechend souverän spulte Becker sein „Wie-spielt-man-gegen-Abwehr-Programm“ ab und siegte sehr deutlich 3:0, was nicht zur Stimmungsaufhellung Roberts beitrug. Was ihn allerdings tröstete, war Sven Jansens Auftritt gegen Julian Heimbach. Couragiert und konzentriert ging Sven ans Werk, wurde selten unruhig und hatte immer wieder die besseren Bälle auf seiner Seite. Dass der zweite Satz nach hoher Führung noch mit 14:16 an den Dürener ging, war nur ein kleiner Schönheitsfehler in einem ansonsten makellosen Spiel. 4:3 der Zwischenstand.

Im unteren Paarkreuz siegte Jens Paulßen gegen den an Nr. 9 in der Bezirksklassen-Mannschaft der Dürener gemeldeten Adam Stephanides standesgemäß 3:0. Letzterer spielte ordentlich und sehenswert, hatte aber gegen Jens druckvolles und überlegtes Spiel letztlich nichts auszurichten. Sehr konzentriert und wenig nervös präsentierte sich Niklas Schröder, der gegen Nils Lanzen ebenfalls mit 3:0 siegte. Selbst wenn es eng wurde, wie etwa im zweiten Satz, behielt Niklas immer kühlen Kopf und setzte sich mit seinem schnellen, druckvollen Spiel durch.

Mit einer 6:3-Führung ging es in die zweite Runde der Einzel. Im Spitzenduell zwischen Jonas Hamers und Matthias Servatius gewann der Dürner den ersten Satz mit 11:7. Dass dieser Umstand Jonas ärgerte, war deutlich zu spüren. Für Matthias Servatius bedeutete das nichts Gutes. Jonas besann sich dann auf seine spielerischen Qualitäten (und das sind bekanntlich einige) und hämmerte den Dürener in der Folge mit 11:5, 11:4, 11:4 von der Platte. Beeindruckend! Holger Köster gewann den ersten Satz gegen Marco Heimbach 11:6. Der Dürener steigerte sich fortan kontinuierlich, während Holger zwar gewohnt gut agierte und vor allem immer wieder seine Rückhand zur Geltung brachte. Aber Holgers Aktionen waren auch imemr etwas glücklos. So gingen die nächsten drei Sätze irgendwie alle knapp, aber auch alle zugunsten des Gastes aus. 7:4.

Das spektakulärste Spiel neben dem von Jonas war das von Sven Jansen gegen den oberes-Paarkreuz-tauglichen Dirk Becker. Becker gab im ersten Satz auf beeindruckende Weise Gas und ließ Sven beim 4:11 keine Chance. Doch dann änderte Sven sein Spiel, traf gut und trieb Becker immer wieder zu Fehlern. Der wurde zusehendes unsicher und Sven gewann verdient 11:8. Im dritten Satz raffte sich Becker wiederum auf und nach vielen spektakulären Angriffsbällen beider Spieler endete ein mitreißender Satz 11:9 für den Dürener. Davon ließ Sven sich nicht beeindrucken, er dominierte zusehendes, während Dirk Becker sich immer wieder über leichte Fehler ärgerte. Im fünften Satz war Sven schnell auf der Siegerstraße, die er auch nicht mehr verließ und 11:6 triumphierte. Ein tolles Spiel.

Legen-ziehen-legen-ziehen-legen-ziehen. So spielte Julian Heimbach drei Sätze lang gegen Robert Hanisch. Mit der ältesten und wirkungsvollsten Taktik gegen Abwehrer hatte der Dürener Erfolg, während Robert haderte. Gleich zwei Gegner, die es „gegen Abwehr können“, das war zuviel. Auch hier gab es ein klares 0:3.

Recht spaßig war dann das abschließende Lehrer-Schüler-Duell Paulßen gegen Lanzen, denn die beiden Akteure kennen sich von Herrn Dr. Paulßens Arbeitsplatz, einem Dürener Gymnasium. Von Respekt vor Herrn Lehrer war aber wenig zu verspüren. Andersherum hatte Jens auch nicht das Verlangen, den Kürzeren zu ziehen. Letztlich hatte der Lehrer -so ist das Weltbild nun mal – die besseren Antworten und brachte das Spiel 3:0 nach Hause und sicherte das 9:5.

In der kommenden Woche geht es zum Tabellennachbarn Jülich III. Mit einem Punktgewinn kann die Erste dann den vierten Platz erst einmal zementieren.

 

 

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