Landesliga 10: TTC Unterbruch I – TG Neuss II - 9:6 Heimsieg in einem spannenden Spiel!

img_7635

Unser zweites Heimspiel am Samstag sollte nach dem ersten verlorenen Heimspiel vor zwei Wochen gegen starke Gegner aus Neuss gewonnen werden. Grundstein war hier die Änderung der Doppelaufstellung. Aufgrund meiner noch nicht vollen Genesung stellten wir, wie folgt, auf: Schröder/Mulder gewannen in einem knappen Doppel gegen Forelle/Walbaum  geprägt von sehr knappen Sätzen, das Spiel mit 3:1. Bei Köster/Hanisch lief es leider nicht ganz so rund. Am Ende mussten sie ihrem Gegner Hoheisel/Walter zum 1:3 gratulieren. Spannender wurde es beim letzten Doppel. Jansen/Gantevoort lieferten sich in den kompletten fünf Sätzen gegen Wahlen/Drexler ein offenes Spiel. Durch ein Timeout beim Stande von 10:8 konnte man daraufhin das 11:8 als Punkt verbuchen. Die 2:1 Führung gab uns schon einmal Auftrieb!

Niklas hatte es nun mit Hoheisel zu tun, der im Doppelbereits sein können zeigte. Der erste Satz verlief noch nicht so rosig und wurde verloren. Danach drehte Niklas das Spiel mit drei souverän gewonnen Sätzen. Holger bekam es nun mit Forelle zu tun, der hier und da noch als Ersatzmann in der Oberliga für Neuss spielt und sogar punktet. Satz 1 und 2 gingen relativ deutlich an den Mann aus Neuss. Es keimte Hoffnung auf, als Holger den dritten Satz gewann. Dieses Feuer, was aufleuchtete, hielt jedoch nur von kurzer Dauer – 1:3. Nun folgte das mittlere Parkkreuz. Stefan tat sich gegen den abwehrspielenden Wahlen schwer. Der erste Satz ging knapp verloren – da war mehr drin. Im zweiten Satz kam Stefan besser ins Spiel und konnte diesen für sich entscheiden. Leider konnte er in Satz drei und vier nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen – 1:3. Nun durfte ich gegen Walter mein „Können“ unter Beweis stellen. Robert gab mir noch kurz davor einen Rat, doch mein Spiel am Tisch aufzuziehen: „So hätte ich doch meine beste Saison gespielt!“. Gesagt getan: den ersten Satz konnte ich als Erfolg verbuchen, den zweiten Satz verlor ich knapp. In Satz drei und vier hatte ich das Glück oft auf meiner Seite, so dass ich diese auch wieder für mich entscheiden konnte – 3:1. Robert musste in den ersten zwei Sätzen mit nur zwei Punkten Unterschied den Kürzeren ziehen. In Satz drei sah es zwischenzeitlich auch hier mal danach aus, als könne Robert das Blatt wenden. Drexler vollendete den Satz über Robert und tütete so den Sieg ein – 1:3. Unser Kleiner Mann hatte es mit Walbaum, einem erfahrenen Mann,  zu tun. Vor allem in den ersten beiden Sätzen zahlte Jan noch Lehrgeld.  Durch eine taktische Umstellung spielte Jan daraufhin deutlich entschlossener. Der gewonnen dritte Satz mit 12:10 schien ihm wohl Auftrieb gegeben zu haben. Zwischenzeitlich spielte er wie im Rausch und ließ seinem Gegner am Ende wenig Chancen – 3:2.

In der zweiten Runde sollten die Spiele noch enger und spannender werden, als sie nun schon gewesen sind. Leider hatte Niklas gegen Forelle nicht den Hauch einer Chance. Das Spiel ging deutlich mit 0:3 verloren. Holger konnte gegen Hoheisel anfänglich gut mithalten, da dieser Probleme mit seinen Aufschlägen hatte. Irgendwann brach dieser Vorteil ein – 1:3. Stefan konnte gegen den Offensivmann Walter deutlich mehr ausrichten. Das Spiel endete 3:0. Jetzt durfte ich mich gegen Abwehrmann Wahlen quälen. So kam es im Endeffekt auch, denn er war ein unbequemer Gegner. Von meiner Seite her fehlten noch die gewohnten Schritte. Im fünften Satz machte ich den Sack zum Stand von 11:8 zu – 3:2. Genauso knapp gestaltete Robert das Spiel gegen Walbaum. Lange Zeit sah es nicht so aus, als könne Robert punkten. Doch auch bei Robert machte es irgendwann Klick und am Ende entschied er das Spiel mit 3:2 für sich. Ich höre Robert jetzt noch sagen: „Gegen Walbaum habe ich nicht den Hauch einer Chance.“ Jan sollte den Schlusspunkt und somit den Sieg festmachen. Wie sollte es anders sein, auch dieses Spiel endete im fünften Satz. In den fünf Sätzen gegen es vor allem in Satz 2,3,4 sehr knapp zu. Von diesen Sätzen konnte Jan nur einen für sich entscheiden. Ein Lob an den kleinen Mann, das er in diesem Alter schon so die Ruhe bewahren kann! Im fünften Satz war er in den richtigen Momenten hellwach – 3:2.

Während Jan spielte, fand auch bereits das Schlussdoppel zwischen Schröder/Mulder und Hoheisel/Walter statt. Nach zwischenzeitlichem Rückstand von 0:2 konnte man das Spiel noch drehen. Leider ging dieses Spiel nicht mehr in die Wertung ein, doch so hätten wir spätestens im Schlussdoppel den Sieg perfekt gemacht.img_7636

Für uns war es ein erfreulicher Samstagabend, denn vor Beginn der Partie hatten wir nicht mit einem Sieg gerechnet. Die gesamte Mannschaftsleistung war wieder der Schlüssel zum Erfolg!